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Wiener Derby in 3D für (fast) alle

Dass das 300. Wiener Derby am 18. Februar nur im Pay-TV läuft, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben – der ORF sieht an diesem Spieltag ja in die Röhre.

sky hat nun verkündet, die Partie zwischen Rapid und Austria in HD und auch in 3D zu übertragen.

Dem nicht genug, wird das Spiel für alle Kunden von UPC Digital TV freigeschalten. Die Anmeldung für die kostenlose Freischaltung ist bis 16. Februar hier möglich.

Die folgende Kanäle werden dann am 18. Februar zwischen 18 und 21 Uhr freigeschalten:

Sky Sport Austria: Konferenzschaltung des 21. Spieltags
UPC Kanal 755

Sky Sport 2: Rapid Wien – Austria Wien
UPC Kanal 757

Sky Sport HD Extra: Rapid Wien – Austria Wien in HD
UPC Kanal 753

Sky 3D Promotion: Rapid Wien – Austria Wien in 3D
UPC Kanal 749

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Wein aus und in der Stadt

Wiens kleinster Weingarten am Schwarzenbergplatz. Foto: GuentherZ/Wikipedia

Heute mal ein zum Wochenende passendes Wohlfühl-Thema.

Wein, konkret jener aus Wien.

Das spezielle (und natürlich wichtigste) am Wiener Wein ist ja, dass er in den meisten Fällen außerordentlich gut schmeckt. Aber auch, dass die Anbauflächen allesamt im Stadtgebiet liegen. Logisch, sonst wär´s ja kein Wiener Wein.

Klar, die meisten der weitläufigen Weingärten befinden sich am äußersten Stadtrand, aber es gibt immer wieder kleinere und größere Flächen, die direkt zwischen Straßen und Häusern liegen und bewirtschaftet werden.

Man bekommt so einen ungefähren Eindruck, wie es vor einigen Hundert Jahren gewesen sein muss, als bis in die Innenstadt hinein Wein angebaut wurde. Von dieser Zeit zeugt ja heute nur mehr Wiens kleinster Weingarten am Schwarzenbergplatz und der Liesenpfennig im Schlosspark Schönbrunn.

Und beim Einbinden der Maps fällt auf, dass in der Nähe von drei prominenten Fußballstadien Wein wächst.

Ein Beispiel wäre da die Lage Hungerberg unweit des Stadions auf der Hohen Warte.

 

Dann wäre da noch der beeindruckend steile Weinberg an der Alszeile, einige Meter vom Sportclubplatz entfernt.

Oder die Weinberge im zu Unrecht nur mit Bier in Verbindung gebrachten Ottakring, von wo aus man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt genießt.

Nicht mehr wirklich in der Stadt, nämlich zum südlichen Rand hin, aber wie die Erstgenannten ebenfalls in der Nähe eines Stadions: Einige der Weingärten in Oberlaa nebst der Sindelargasse.

Vielleicht hatte die Wiener ÖVP deshalb vor einigen Jahren die überraschende Idee, nahe des Hanappi-Stadions einen Weingarten anzulegen…

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Cup: Wiener Derby auf Puls4

Neben dem Spiel der zweiten Cup-Runde zwischen Parndorf und Sturm (Samstag, 17:45 Uhr, ORF Sport plus) wird an diesem Wochenende eine weitere Partie übertragen: Das Gastspiel der Kampfmannschaft des SK Rapid Wien bei den Amateuren der Wiener Austria. Sozusagen ein Mittelding zwischen dem “großen” und dem “kleinen” Wiener Derby.

Puls 4 überträgt am kommenden Sonntag ab 15:15 Uhr, der Ankick erfolgt um 15:30 Uhr im Franz-Horr-Stadion. Wer das Duell präsentieren bzw. kommentieren wird, wird noch bekannt gegeben. Auf Anfrage lässt Puls 4 wissen, dass es – anders als bei der Europa League – diesmal keine Kooperation mit dem Pay-TV-Kanal sky geben wird.

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“Volltreffer Live”: Rapid & Sturm im TV und im Internet

The UEFA Europa League logo.
Image via Wikipedia

Nachdem heute wieder viele Leute über zu den heutigen Europa-League-Spielen passenden Suchbegriffen auf diesen Blog kommen, hebe ich diesen Beitrag mal nach oben.

Überraschend sicherte sich ATV vor einigen Tagen die Übertragungsrechte für die Rückspiele der Europa-League-Qualifikation von Rapid Wien und Sturm Graz. Die beiden Mannschaften treten am Donnerstag um 20:45 Uhr bei Aston Villa bzw. Juventus Turin an. Die Hinspiele endeten 1:1 in Wien und 1:2 in Graz.

Mittlerweile gab der in Wien-Leopoldstadt beheimatete Privatsender ATV die Details zur Übertragung bekannt. Um 20:15 Uhr meldet sich Moderator Volker Piesczek aus dem Studio. Ihm zur Seite steht ÖFB-Teamchef Dietmar Constantini.

Aus den Stadien berichten die Field-Reporter Elisabeth Auer (Birmingham) und Wolfgang Schiefer (Turin). Im Fernsehen wird, aufgrund der selben Ankickzeit der beiden Partien, eine Konferenzschaltung zu sehen sein. Durch diese führen Philipp Paternina (Birmingham) und Christian Nehiba (Turin).

Für Fans, die das Spiel ihrer Mannschaft in voller Länge sehen wollen, bietet ATV auf seiner Website Livestreams von beiden Partien an. Diese werden ebenfalls kommentiert. Peter Elstner nimmt sich dabei des Rapid-Spiels an, Rudi Moser kommentiert den Auswärts-Auftritt von Sturm.

Das Heimspiel der Wiener Austria gegen Aris Saloniki wird ab 19 Uhr in ORF1 übertragen. Das Hinspiel endete 1:0 für die Griechen.

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TV am Sonntag: Sturm – Rapid | Austria – Ried | Community Shield | Talk | NFL | MLB

Langsam kommt wieder Bewegung in die Sport-Wochenenden, die in den letzten Wochen - mit Ausnahmen wie der Österreichischen Bundesliga – ausgesprochen öde waren.

  • So spielen heute in der tipp3-Bundesliga Sturm Graz gegen Rapid Wien (16 Uhr, sky & ORF 1) sowie Austria Wien gegen Ried (18:30 Uhr, sky). Die Violetten zelebrieren das 500. Spiel im Franz-Horr-Stadion und wollen dieses Jubiläum gebührend feiern. Sturm vs. Rapid ist so oder so eine heiße Angelegenheit. Im Kurier spricht Mario Sonnleitner, der im Sommer aus Graz nach Wien wechselte, über den zu erwartenden reizenden Empfang, den ihm wohl die meisten Sturm-Fans bereiten werden. Der 23-Jährige sagt unter anderem: “Das Problem ist das Internet, seine Dynamik und seine Anonymität. In Fan-Foren wird nicht recherchiert. Ein anonymer Poster kann der größte Miesmacher sein und trotzdem glauben es die Mitleser, wenn er Negatives über jemanden schreibt. Im Internet werden Mitläufer zur Masse.” Auch, wenn mir dieses Zitat aufgrund zahlreicher Verallgemeinerungen nicht gefällt: Aus Sicht Sonnleitners hat es wohl seine Berechtigung. Postings wie jene unter diesem Interview kann der Vorauer quasi als Beleg für seine Thesen verwenden.
  • Der Spieltag in Österreich wird durch Talk & Tore (20:30 Uhr, sky) abgerundet. Gäste und Themen werden geheim gehalten, zumindest habe ich online beim schnellen Check keine Informationen gefunden. Apropos sky: Das Handelsblatt berichtete vor drei Tagen von hohen Verlusten des Bezahlsenders.  Heute titelt in Österreich beispielsweise Die Presse: “Sky, der Geldvernichter”.
  • Zeitgleich mit dem Kick in Graz treffen in Wembley im Rahmen des FA Community Shield die Mannschaften von Chelsea und Manchester United aufeinander. Chelsea ist Meister und Pokalsieger und müsste streng genommen gegen sich selbst spielen. Weil sowas nur in Österreich geht (Rapid Amateure vs. Rapid Wien), springt United ein. Gleiches haben wir ja auch gestern in Deutschland (Bayern – Schalke) gesehen. Die Partie gibt es live um 1,99 Euro im SPORT1.de-Livestream sowie ab 19:15 Uhr in einer einstündigen Zusammenfassung im TV auf SPORT1.
  • Die NFL startet heute in die Preseason. Cincinnati und Dallas bestreiten in Ohio das Hall-Of-Fame-Game. Zu sehen gibt es dieses hierzulande nur auf diversen mysteriösen Seiten, die alle möglichen und unmöglichen Streams anbieten. Highlights gibt es morgen Früh auf ESPN America in SportsCenter.
  • Zum Abrunden des Weekends und Dahingleiten in die neue Woche gibt es ein Baseball-Triple auf ESPN America. Baseball Tonight (18:30 Uhr), LA Angels – Detroit (19 Uhr), Washington – LA Dodgers (22 Uhr) und Boston – NY Yankees (2 Uhr).
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“Anna und die Liebe”, Folge 492, statt Sturm Graz gegen Dinamo Tiflis

Update – 5. August, 12:05 Uhr:

Noch ein Update, wieder von 90minuten.at. ORF-Sportchef Hans-Peter Trost erklärt, wie, was, wann und warum.

Update – 5. August, 10:34 Uhr:

Plötzlich ist wieder alles ganz anders. Wie Kollege Michael Fiala von 90minuten.at berichtet, wollte der ORF eine frühere Beginnzeit (18 Uhr) anregen. Dies sei aber nun (und das hört sich jetzt auch wieder anders an als noch am Mittwoch) doch gar nicht so das große Problem gewesen, warum es zu keiner Einigung gekommen wäre. Der Rechteinhaber hätte den ORF demnach so lange hingehalten, dass es danach für eine vernünftige Sendeplanung schon zu spät gewesen wäre (was für mich persönlich nicht nachvollziehbar ist – dass da ein Spiel mit österreichischer Beteiligung stattfindet, weiß man ja nicht erst seit gestern). Böse Zungen könnten nun behaupten, dass man beim ORF darüber gar nicht so unglücklich gewesen sei, da die Quoten von Tiflis vs. Sturm wohl im überschaubaren Rahmen gewesen wären.

Ursprünglicher Artikel:

Viel Wirbel in Fußball-Österreich. Zumindest in der schwarz-weißen Hälfte. Wie am Mittwoch bekannt wurde, wird das Auswärtsspiel von Sturm Graz bei Dinamo Tiflis (Donnerstag, 18:30 Uhr, Liveticker bei Sturm12.at) nicht im TV übertragen.

Der ORF erklärte, dass man sich mit dem Rechteinhaber nicht einigen konnte. Dieser “hielt uns dann lange hin, wollte auch nicht wegen der Beginnzeit verhandeln – und so haben wir uns dann auf ein vertretbares Paket für News- und Highlight-Berichterstattung geeinigt”, sagt Michael Berger vom ORF zu Michael Schuen von der Kleinen Zeitung.

Die Kleine weist auch auf die für den ORF ungünstige Anstoßzeit um 18:30 Uhr hin. Der ORF hätte Sturm wohl lieber im Hauptabend – in einer Konferenzschaltung mit Austria Wiens Rückspiel gegen Chorzów – gesehen.

Das wollte der Rechteinhaber nicht. Und das erscheint auch logisch. Denn in der Qualifikation diktiert nicht die UEFA die Anstoßzeiten, sondern der Heimverein, in diesem Fall Tiflis (nachzulesen in den Durchführungsbestimmungen zur laufenden Saison). Nachdem uns Georgien zwei Stunden voraus ist, würde ein Anpfiff um 20:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit 22:30 Uhr Ortszeit bedeuten. Klar, dass Tiflis da nicht mitspielt.

Zwei österreichische Top-Klubs zur Primetime hätten dem ORF möglicherweise hübsche Quoten beschert. So bleibt es nur beim TV-Auftritt der Wiener Austria.

Stutzig macht ein Blick ins TV-Programm vom Dienstag. Da spielte Rapid gegen Stara Sagora – um 18 Uhr. Auf den zweiten Blick kein Wunder: Denn um 20:15 Uhr hatte man am Küniglberg “Soko Kitzbühel” auf ORF 1 programmiert. Eine der Erfolgsserien schlechthin im Öffentlich-Rechtlichen. Sogar am Dienstag – während der Hauptreisezeit – erreichte man damit 649.000 Zuseher bei einem Marktanteil von 26 Prozent.

Rapid gegen Sagora? Zur besten Zeit irgendwann während der zweiten Spielhälfte 258.000 Zuschauer (MA 13 Prozent). Sogar der ZIB-Flash in der Halbzeit hatte 10.000 Zuseher mehr.

Wenn nun Rapid als publikumswirksamster Verein gerade mal im besten Fall eine Viertelmillion Menschen vor die Bildschirme lockt – was hätte dann Sturm (nach einem 2:0 im Hinspiel) erreicht? Andererseits: Ob man mit der 492. Folge von ”Anna und die Liebe” und einem Doppelpack “Scrubs” mehr Meter macht…?

Linktipp:
Sport-TV-Programm für Donnerstag

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Rapids richtige Worte zum sehr späten Zeitpunkt


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Seit über eineinhalb Monaten ist Christoph Saurer Spieler des SK Rapid. Ein Transfer, der mit einigen Nebengeräuschen, die bis heute nicht abgeklungen sind, über die Bühne ging. Näheres dazu gibt es hier und hier nachzulesen.

Andy Marek, Klubservice-Chef der Hütteldorfer, nutzte die kurze Sommerpause, um gemeinsam mit Saurer bei unzähligen Fanklubs vorstellig zu werden. Der Vorwurf, der vom LASK nach Wien gewechselte Saurer wäre jahrelang Mitglied eines Austria-Fanklubs gewesen, sei falsch, heißt es seitens des SK Rapid.

Für viele Anhänger der Hütteldorfer, die Saurer seine Austria-Vergangenheit (der Wiener spielte insgesamt zwölf Jahre für diverse Nachwuchsmannschaften der Veilchen) ankreiden, scheinbar nicht genug der kalmierenden Worte.

Schon bei Vorbereitungsspielen wurde Saurer von eigenen Fans mit Bier beschüttet und beschimpft. Rapid sah zu. Lediglich Trainer Peter Pacult, der selbst für die Austria spielte, stellte sich in mehreren Interviews hinter seinen Spieler und prangerte die Vorfälle an.

Nach dem Testspiel gegen Anderlecht, in dem Saurer bei seiner Einwechslung im Hanappi-Stadion ausgepfiffen wurde, wurde der 24-Jährige zu den Amateuren verbannt. Bei den Spielen gegen Suduva und Innsbruck war Saurer nicht dabei.

Am Donnerstag, als Rapid im Rückspiel gegen Suduva bereits nach wenigen Minuten Veli Kavlak verletzt verlor, sprang Saurer in die Bresche und wurde von einem Großteil der Fans auf West- und Ost-Tribüne ausgepfiffen.

Die Situation erinnerte frappant an den 11. November 2006, als nach schlechten Leistungen Rapids Fans von West und Ost den Tribünen zunächst fernblieben und beim Betreten der Fansektoren von vielen Anhängern der beiden Längstribünen ausgepfiffen wurden. Am selben Abend trat Peter Schöttel als Sportdirektor zurück (auch, wenn er hinterher betonte, dass dieser Schritt geplant gewesen war).

Immerhin: Mittlerweile reagiert Rapid auch offiziell. Nicht nur der Trainer findet harte Worte, sondern auch Rudolf Edlinger, Präsident des SCR.

Im aktuellen Rapid-Magazin lässt Edlinger schreiben:

“Eine Sache liegt mir noch sehr am Herzen, die mir in den vergangenen Wochen vor Saisonstart im Magen gelegen ist. Wir haben mit Christoph Saurer einen jungen, talentierten österreichischen Spieler verpflichtet. Doch niemand wird sofort zu einem echten Rapidler, nur weil er sich das grün-weiße Trikot überstreift. Die Anerkennung und Akzeptanz der Fans muss man sich über Leistung erarbeiten. Aber diese Chance sollte jedem Spieler gegeben werden. Auch wenn er wie im Falle Christoph Saurers eine violette Vergangenheit hat. Dieser sympathische junge Mann hat eine faire Chance verdient, allen zu beweisen, dass er zu Recht bei Rapid spielt und mit sportlichen Leistungen zum Gesamterfolg unseres Vereins seinen Beitrag leisten wird.” (Rapid-Magazin, skrapid.at)

Gut so. Doch, dieser Hinweis sei gestattet: Diese Worte hätte man schon nach der ersten Bierdusche finden und öffentlich machen müssen. Vielleicht haben alle Beteiligten für die Zukunft etwas gelernt.

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Toni Polster macht sich Sorgen

Wenn die Austria mit dem Rücken zur Wand steht, wird es kritisch. Dann blickt Toni Polster in Denkerpose aus “Österreich” heraus und auf Österreich herab und macht sich Sorgen um seine Violetten. Vor dem Auswärtsspiel bei Brijeg (Hinspiel 2:2) ist sich Polster sicher:

Toni Polster, Österreich, 22. 7. 210

Polster kann sich entspannen. Denn Austria-Manager Markus Kraetschmer – jener Mann, der für die Finanzen in Favoriten zuständig ist - sagt am selben Tag im “Kurier”:

Kurier, 22. 7. 2010


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Schiemer nimmt Hofmann aus dem Spiel – Resultat: Rapid verliert

Hans Krankl war sich vor dem Anpfiff sicher. Es würde viel “taktisiert” werden, prognostizierte der Jahrhundert-Rapidler vor Beginn des Spitzenspiels zwischen Rapid und Red Bull Salzburg.

Gespielt wurde zwar, Spitze war daran aber gar nichts. Ein müder Kick mit wenigen Chancen für beide Mannschaften. Das an diesem Nachmittag abgezocktere Team gewann 1:0.

Rapid fand eine einzige, richtige Torchance vor. Ragnvald Soma stellte dabei eindrucksvoll unter Beweis, dass er eben kein Torjäger ist und versemmelte den Ball aus kurzer Distanz.

Die Wiener bewiesen, dass das medial angestimmte Krisen-Geheul der letzten Wochen nicht gänzlich unberechtigt war. Sonntagmittag strahlte Radio Wien noch ein Interview mit Steffen Hofmann aus.

Sollte Salzburg gewinnen, wovon wir natürlich nicht ausgehen, wären sie schon ein ganzes Stück weit weg. Aber daran denken wir gar nicht. Wir wollen das Spiel gewinnen.

Von “wollen” war am Sonntag aber nicht allzu viel zu sehen. Zwar wurde die Vertragsverlängerung mit Hofmann dramaturgisch noch erstklassig kurz vor Spielbeginn verkündet – aus vier wurden nach dem Spiel drei Jahre.

Doch man merkte schon nach wenigen Augenblicken, dass Rapid nicht das spielerische Feuer entfachen konnte, wie noch aus dem Herbst oder aus den letzten Spielzeiten gewohnt. Die Stürmer? Nikica Jelavic und Rene Gartler agieren weitgehend unauffällig.

Hofmann? Der wurde von Franz Schiemer konsequent aus dem Spiel genommen, bis dieser wegen Gelb-Rot den Platz verlassen musste. Es wurde also tatsächlich “taktisiert”, denn Schiemer gibt unter Stevens normalerweise den Abräumer im defensiven Mittelfeld.

Peter Pacult nach dem Spiel: “Wir haben im Lauf der drei Spiele eindeutig zu wenig Punkte gemacht.” Zu Buche steht ein einziger von neun möglichen Zählern. Zwei Tage vor der Partie mutmaßte Pacult noch, dass die vergangenen zwei Monate Winterpause und somit sämtliche “Schulterklopfer” (O-Ton Pacult) mitschuld am holprigen Frühjahrsstart gehabt hätten.

Aus dem holprigen Start ist mehr geworden. Rapid ist knallhart in der Realität gelandet. In der Tabelle hinter Austria gerutscht, das aufstrebende Sturm Graz im Nacken.

Gefährlich: Während Rapid nächsten Sonntag nach Kapfenberg muss, haben Salzburg (gegen Magna), Austria (gegen LASK) und Sturm (gegen Ried) mit ihren Heimspielen auf dem Papier die leichteren Aufgaben.

Eine Steigerung Rapids wird vor allem im Hinblick auf das Derby am 14. März nötig sein. Und nur sechs Tage später gastieren Hofmann & Co in Graz. Bis dahin könnte das Titelrennen ein handfester Vierkampf geworden sein.

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Bundesliga: Free-TV ist nicht der Heilsbringer

Die österreichische Bundesliga und der TV-Vertrag. Ein Thema, das uns in den nächsten Wochen noch sehr beschäftigen wird. Bis nächsten Freitag läuft die Ausschreibung im Zuge der Rechtevergabe ab der Saison 2010/2011.

Als die Vereine der Bundesliga vor einigen Wochen den bereits ausverhandelten Vertrag mit sky sport austria kippten, wurde dies unter anderem damit begründet, dass weniger Spiele im Free-TV automatisch weniger Werbewert für die verschiedenen Klubsponsoren bedeuten. Doch das stimmt nur bedingt.

“Eine generelle Aussage daher zu treffen, dass mehr Pay-TV weniger Werbewert für Sponsoren zur Folge hat, ist nicht zulässig”, schreibt Michael Fiala im Branchenblatt medianet.

So berichtet Fiala von einer Untersuchung von Sport + Markt im Auftrag von sky Deutschland. Rund 29 Prozent der Pay-TV-Konsumenten konnten sich damals “an vier oder mehr Trikotwerber erinnern”, bei den Zusehern der Sportschau (ARD) waren es lediglich 11 Prozent.

Wer sich ein Pay-TV-Abo der Deutschen Bundesliga leistet, sieht deutlich länger Fußball und kann sich daher auch besser an die Sponsoren erinnern. Das ist zwar nicht mit Zahlen zu belegen, doch liegt es auf der Hand, dass Pay-TV-Seher pauschal gesehen Fußball konzentrierter verfolgen – sie haben dafür ja auch bezahlt. (Michael Fiala, medianet)

Was Sponsoren mit ihrem Engagement in der Regel bewirken wollen – Zuseher sollen zu Kunden werden – hat also nicht zwingend damit etwas zu tun, ob nun zwölf oder 36 Spiele pro Saison im Free-TV zu sehen sind. Zur Erinnerung: in Deutschland sind es gerade mal zwei.

Dass in sämtlichen Diskussionen rund um die Rechtevergabe das simple Wörtchen “Internet” wenig bis gar nicht zur Sprache kam, zeigt, dass es für Klubs und Liga noch ein weiter Weg ist, um den idealen Medienmix zu finden.

Denn gerade mit Online-Medien und attraktiven, mobilen Inhalten ließen sich Fußballfans dort erreichen, wo sie sich gerade aufhalten. Und das wäre für Werber und Sponsoren von wohl unschlagbarem Wert.

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Fußball im Pay-TV: Wie viele sehen zu?

Aus aktuellem Anlass: ein Blick über die Grenzen. Wie läuft Fußball im Pay-TV in Deutschland und Großbritannien?

Die Zahl der Abonnenten und somit jene der Einschaltquoten bei sky sport austria hätten sich nicht wie erhofft entwickelt, erklärte Rapid-Manager Werner Kuhn vor einigen Tagen im Zuge der Debatte rund um den neuen TV-Vertrag der tipp3-Bundesliga.

Der ORF erreicht im Durchschnitt pro Sonntagsspiel 279.000 Zuseher. Ausreißer gibt es immer, sowohl nach oben, als auch nach unten. Die Partie zwischen Kärnten und Rapid am Mittwoch, 28. Oktober, verfolgten 358.000 Fans zur Prime-Time.

 

Etwa 180.000 320.000 Menschen in Österreich empfangen sky. Das ist der zuletzt im Jahr 2008  kommunzierte Abostand. Nicht eingerechnet sind hier die Leute, die in Pubs und anderen Lokalen die Spiele der Bundesliga verfolgen.

Pay-TV und Einschaltquoten – ein heikles Thema. Die Sender halten ihre Zahlen unter Verschluss, geben sie nur äußerst ungern preis.

In Deutschland gelangten zuletzt doch einige Zahlen an die Öffentlichkeit. Der sportmedienblog widmet sich aktuell dieser Thematik und zitiert aus der Süddeutschen Zeitung:

- an guten Samstagen (etwa, wenn Bayern spielt) sehen in der Deutschen Bundesliga eine knappe Million Menschen die Spiele um 15:30 Uhr

- das Topspiel am Samstagabend um 18:30 Uhr sehen ca. 575.000 Fans

- die Spiele am Sonntagnachmittag verfolgen immerhin 537.000 Personen

- die Champions League schlägt die Bundesliga, wird im Durchschnitt von 800.000 Leuten verfolgt

Umgekehrt verhält  es sich in Großbritannien, wo Sky Sports 1 mit der Champions League zur Prime-Time schwächere Quoten einfährt als etwa mit der Premier League am Sonntagnachmittag.

So verfolgten am 8. November 2009 2,2 Millionen Zuschauer das Spiel zwischen Chelsea und Manchester United.

Es gibt auch aktuellere Zahlen: Den Auftritt des Meisters bei Hull City am Nachmittag des Sonntag, 27. Dezember, sahen 1,5 Millionen Fans (eine Zahl, die in Österreich 2009 der 2. Durchgang des Schladminger Nachtslaloms erreichte – die beste ORF-Quote des Jahres).

Sogar das Spiel aus der zweiten Liga zwischen Sheffield Wednesday und Newcastle United einige Stunden vorher (12:30 Uhr) verfolgten 436.000 Zuschauer.

Die schottische Premier League darf sich nicht über ganz so hohe Zahlen freuen. Ebenfalls am 27. Dezember lief zu Mittag Hibernian – Glasgow Rangers auf Sky Sports 3. Zuschauer: 94.000. (Quelle: BARB)

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Nehiba kommentiert Rapid-HSV

Christian Nehiba meldet sich am Donnerstag live aus dem Ernst-Happel-Stadion, um die Partie zwischen Rapid Wien und dem Hamburger SV live für Sat.1 zu kommentieren.

Der Ex-ORF- und Premiere-Mann wird dabei von Christian Baier unterstützt, der gemeinsam mit Toni Polster durch den Abend führt. Das berichtet der Blog Austrian Football on TV. Ab 22:50 Uhr zeigt Sat.1 übrigens ausführliche Zusammenfassungen der Partien von Sturm, Austria und Salzburg.

Für den zweiten Spieltag der Europa League ist das Spiel zwischen Celtic Glasgow und Rapid auf Puls4 angesetzt.

Übrigens: ServusTV, der neue Fernsehkanal aus dem Hause Red Bull, der mit einem Sport-Talk aufwarten wird, startet nun voraussichtlich am 1. Oktober.

Sport-Talk: Konkurrenz für Sky aus Salzburg

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Sky legt vor, Puls4 schweigt

Update, 16:33 Uhr: Puls4 plant für 17. September einen Spielfilm und kein Europa-League-Spiel. Der Grund: Die Sendergruppe ProSieben Sat.1 Österreich darf pro Spieltag nur ein Spiel mit österreichischer Beteiligung zeigen. Sat.1 Österreich zeigt an diesem Tag bereits Rapid Wien – Hamburger SV.

Bei Sky kennt man nun die Namen der Kommentatoren, die am ersten Spieltag der Europa League in der Konferenzschaltung kommentieren werden.

Rapid – HSV: Martin Groß
Sturm – Dinamo Bukarest: Markus Gaupp
Bilbao – Austria: Oliver Faßnacht
Lazio – Salzburg: Andre Siems

Bei Puls4 weiß man auf Nachfrage noch wenig. “Am ersten Spieltag zeigen wir in Sat.1 Österreich das Spitzenspiel Hamburger SV gegen Rapid Wien”, heißt es aus der Pressestelle. Das war soweit ja bekannt.

“Mehr dazu kann ich Ihnen im Moment leider nicht sagen”, bekommt man derzeit noch auf die Frage, welches Spiel denn nun gezeigt werde und wer es kommentieren solle, zu hören.

Die Kollegen von Sturm12.at spekulieren mittlerweile, dass sich Puls4 wohl für die Spiele von Austria oder Salzburg entscheiden werde. Warum, steht hier.

Das Spiel der Austria in Bilbao wird – wie Leser Philipp zuletzt postete – auf ITV4, dem größten britischen Privatsender, übertragen. Präsentator ist Matt Smith, im Studio analysieren die ehemaligen Fußballprofis Robbie Earle und Andy Townsend.

Auch Sat.1 Österreich zeigt Rapid
Rapid vs. HSV auf Sat.1 Deutschland

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Sky, die Europa League und die Sache mit Jako

Neben dem wahren Top-Transfer dieses Sommers kämpft der ORF angeblich noch immer darum, Spiele der Europa League zeigen zu dürfen. Das berichtet die Tageszeitung Österreich in ihrer Donnerstag-Ausgabe. Man müsse sich mit Sat.1 Österreich einigen, heißt es.
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