Update vom 20. März 2011:
Ulrike Langer verweist in ihrem Blog auf einen Beitrag von Louis Beckett vom Nieman Journalism Lab. Dort gibt´s eine Sammlung an Expertenmeinungen zum Vorhaben der New York Times, ihre Webdienste ab 28. März kostenpflichtig anzubieten.
“Please don´t call it a wall”, sagt etwa Steven Brill von Journalism Online.
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Original-Artikel vom 18. März 2011:
Ab 28. März verschanzt sich die New York Times hinter einer Paywall. Für all jene, die mehr als 20 Artikel pro Monat lesen wollen (diese sind nämlich gratis), gibt es die Online-Inhalte des Traditionsblatts dann nur mehr gegen Gebühr.
Und zwar nach folgendem Muster:
- 15 Dollar: vier Wochen Zugriff auf nytimes.com plus Smartphone-App
- 20 Dollar: vier Wochen Zugriff auf nytimes.com plus iPad-App
- 35 Dollar: vier Wochen Zugriff auf nytimes.com, Smartphone- und iPad-App
Abonnenten der Print-Ausgabe von NY Times und International Herald Tribune haben weiterhin freien Zugriff auf alle digitalen Inhalte, verkünden die Herausgeber am Donnerstag.
Wer nicht zahlen möchte, darf wie eingangs erwähnt bis zu 20 Artikel pro Monat gratis konsumieren – zusätzlich sind die “Top News”-Inhalte in den Smartphone- und iPad-Apps weiterhin frei zugänglich.
Interessant: Artikel, die über Suchmaschinen, Blogs und Social Networks gefunden und angesteuert werden, bleiben gratis – selbst, wenn der User sein 20-Artikel-Limit bereits überschritten hat. Einzige Einschränkung: via Google sind bis zu fünf Artikel pro Tag gratis.
Kindle-Nutzer sind von den Neuerungen nicht betroffen. Die für den amazon-Reader zur Verfügung gestellte Times-Version wird weiterhin separat verkauft.
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