Wein aus und in der Stadt

Wiens kleinster Weingarten am Schwarzenbergplatz. Foto: GuentherZ/Wikipedia

Heute mal ein zum Wochenende passendes Wohlfühl-Thema.

Wein, konkret jener aus Wien.

Das spezielle (und natürlich wichtigste) am Wiener Wein ist ja, dass er in den meisten Fällen außerordentlich gut schmeckt. Aber auch, dass die Anbauflächen allesamt im Stadtgebiet liegen. Logisch, sonst wär´s ja kein Wiener Wein.

Klar, die meisten der weitläufigen Weingärten befinden sich am äußersten Stadtrand, aber es gibt immer wieder kleinere und größere Flächen, die direkt zwischen Straßen und Häusern liegen und bewirtschaftet werden.

Man bekommt so einen ungefähren Eindruck, wie es vor einigen Hundert Jahren gewesen sein muss, als bis in die Innenstadt hinein Wein angebaut wurde. Von dieser Zeit zeugt ja heute nur mehr Wiens kleinster Weingarten am Schwarzenbergplatz und der Liesenpfennig im Schlosspark Schönbrunn.

Und beim Einbinden der Maps fällt auf, dass in der Nähe von drei prominenten Fußballstadien Wein wächst.

Ein Beispiel wäre da die Lage Hungerberg unweit des Stadions auf der Hohen Warte.

 

Dann wäre da noch der beeindruckend steile Weinberg an der Alszeile, einige Meter vom Sportclubplatz entfernt.

Oder die Weinberge im zu Unrecht nur mit Bier in Verbindung gebrachten Ottakring, von wo aus man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt genießt.

Nicht mehr wirklich in der Stadt, nämlich zum südlichen Rand hin, aber wie die Erstgenannten ebenfalls in der Nähe eines Stadions: Einige der Weingärten in Oberlaa nebst der Sindelargasse.

Vielleicht hatte die Wiener ÖVP deshalb vor einigen Jahren die überraschende Idee, nahe des Hanappi-Stadions einen Weingarten anzulegen…

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